- Direktflock
Empfohlen für:
• Baumwolle, Baumwoll-Mischgewebe, Polyester,Funktions-Polyester,
  Fleece
• größere Auflagen
• einfarbige Motive

Dieses Verfahren eignet sich besonders für mittlere bis große Auflagen einfarbiger Motive. Das Druckmotiv wird als Kleberschicht im Siebdruckverfahren auf das Textil aufgetragen. Anschließend werden auf die noch nasse Kleberschicht die Flockfasern elektostatisch aufgebracht. Diese Flockfasern sind in der Regel eher langflorig (ca. 1mm).

Besonders geeignet sind dabei Textilien aus unbeschichteten, glatten synthetischen Materialien, wie z.B. Sporttrikots.

Die Vorteile liegen in dem sehr hohen Tragekomfort, da das Textil auch nach der Veredelung weich und anschmiegsam bleibt. Dieses Verfahren kann auch bei Textilien angewendet werden, die aufgrund Ihrer Empfindlichkeit nicht im Heißtransferverfahren bearbeitet werden können. Auch die große Farbvielfalt und die Verfügbarkeit von Neonfarben sprechen für Direktflock.

Die Einschränkungen liegen zunächst in der Einfarbigkeit der Motive. Außerdem verbleiben, gerade bei rauen Textilien, wie z.B. Baumwolle oder einzelnen Trainingsjacken Restflocken auf dem Textil. Diese Reste lösen sich jedoch nach den ersten Wäschen wieder vom Kleidungsstück.

An dieser Stelle möchten wir nicht verschweigen, dass immer mehr Textilproduzenten zur Überfärbung neigen. Diese überschüssigen Textilfarben können "ausbluten" und den Flock verfärben. Wir empfehlen daher auf farbigen Materialien (speziell bei roten Textilien) einen Flock in dunklen Farben der weißen Beschriftung vorzuziehen.